Aufträge für Reinigungsfirma gewinnen: So kommst Du an neue Kunden

Aufträge für Reinigungsfirma gewinnen: So kommst Du an neue Kunden

Von Veröffentlicht am: 6. September 202614,8 Min. LesezeitAufrufe: 428

Neue Aufträge für eine Reinigungsfirma entstehen selten von allein. Empfehlungen und ein guter Ruf helfen, reichen aber meist nicht aus, wenn Du regelmäßig neue Kunden gewinnen möchtest. Dafür brauchst Du einen verlässlichen Akquiseprozess: sichtbar sein, passende Zielgruppen ansprechen, Anfragen zügig bearbeiten, sauber kalkulieren und bei offenen Angeboten nachfassen.

Gerade in der Gebäudereinigung entscheidet nicht immer der niedrigste Preis. Viele Auftraggeber achten darauf, wie schnell ein Anbieter reagiert, ob das Angebot verständlich ist und ob die Zusammenarbeit von Anfang an professionell wirkt.

Dieser Artikel zeigt, über welche Kanäle Du neue Reinigungsaufträge finden kannst und wie Du aus einer Anfrage einen wirtschaftlich sinnvollen Auftrag machst.

Wie bekommt eine Reinigungsfirma neue Aufträge?

Neue Aufträge entstehen meist über mehrere Kanäle gleichzeitig: lokale Sichtbarkeit bei Google, eine überzeugende Website, direkte Kontakte zu Hausverwaltungen und Gewerbekunden, Empfehlungen, Auftragsportale, Kooperationen und öffentliche Ausschreibungen.

Mindestens genauso wichtig ist, was nach der ersten Anfrage passiert. Viele Kontakte bringen wenig, wenn Angebote zu spät verschickt, Preise schlecht kalkuliert oder Interessenten nach dem ersten Gespräch nicht mehr kontaktiert werden.

Besonders wertvoll sind wiederkehrende Leistungen wie Büroreinigung, Unterhaltsreinigung, Treppenhausreinigung, Praxisreinigung oder regelmäßige Glasreinigung. Auch Bauendreinigungen für feste Partner und Sonderreinigungen bei Bestandskunden können planbare Umsätze bringen, wenn sie sauber kalkuliert und organisiert werden.

Welche Kanäle eignen sich für neue Reinigungsaufträge?

Kanal Besonders geeignet für Einschätzung
Google Unternehmensprofil lokale Suchanfragen wichtig für regionale Sichtbarkeit
Eigene Website qualifizierte Anfragen und Vertrauensaufbau zentrale Grundlage
Hausverwaltungen Treppenhäuser, Objektpflege, regelmäßige Leistungen starker B2B-Kanal
Gewerbekunden Büros, Praxen, Läden, Studios, Kanzleien oft langfristige Aufträge
Empfehlungen Bestandskunden und lokale Netzwerke günstig und vertrauensstark
Auftragsportale erste Anfragen und kurzfristige Aufträge nützlich, oft preissensibel
Öffentliche Ausschreibungen größere und langfristige Objekte höherer Aufwand
Kooperationen Handwerker, Makler, Hausmeisterdienste, Facility-Dienstleister regional interessant
Google Ads gezielte Nachfrage in der eigenen Region sinnvoll bei guter Website und klarem Angebot

Du musst nicht alle Kanäle gleichzeitig bedienen. Zwei oder drei gut gepflegte Wege bringen meist mehr als eine lange Liste von Maßnahmen, für die im Tagesgeschäft niemand Zeit hat.

Nicht jede Anfrage ist ein guter Auftrag

Mehr Anfragen bedeuten nicht automatisch mehr Gewinn. Entscheidend ist, ob ein Auftrag zu Deinem Betrieb passt und sich wirtschaftlich umsetzen lässt.

Ein regelmäßiger Büro- oder Treppenhausauftrag ist für viele Reinigungsunternehmen wertvoller als mehrere kleine Einzelaufträge, weil Personalbedarf, Materialeinsatz und Leistungsumfang besser planbar sind. Auch wiederkehrende Praxisreinigung, Glasreinigung oder Unterhaltsreinigung schafft eine verlässlichere Auslastung als ständig wechselnde Einzelanfragen.

Eine gute Akquise zielt deshalb nicht auf möglichst viele Kontakte. Sie sollte Dir Aufträge bringen, die fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich zu Deinem Unternehmen passen.

Reinigungsfirma und Hausverwaltung besprechen die Reinigung eines Mehrfamilienhauses.

Mit einem Google Unternehmensprofil lokal gefunden werden

Viele Kunden suchen direkt nach Begriffen wie „Reinigungsfirma in der Nähe“, „Gebäudereinigung Berlin“, „Büroreinigung München“ oder „Treppenhausreinigung Hamburg“. Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil hilft dabei, bei solchen lokalen Suchanfragen sichtbar zu werden.

Wichtig sind vollständige und aktuelle Angaben: Firmenname, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten, Einzugsgebiet, angebotene Leistungen, aktuelle Fotos und Kundenbewertungen. Auch Deine Leistungen sollten klar benannt sein. Wer Büroreinigung, Praxisreinigung, Treppenhausreinigung, Bauendreinigung oder Glasreinigung anbietet, sollte das im Profil deutlich machen.

Gerade Bewertungen spielen in der Gebäudereinigung eine große Rolle. Auftraggeber überlassen einem Reinigungsdienst Zugang zu Büros, Praxen, Treppenhäusern oder anderen Bereichen. Positive Erfahrungen bestehender Kunden können deshalb Vertrauen schaffen, bevor überhaupt ein persönliches Gespräch stattgefunden hat.

Die eigene Website sollte Anfragen erleichtern

Eine Website sollte nicht nur zeigen, dass es Dein Unternehmen gibt. Ein Interessent muss schnell erkennen können, welche Leistungen Du anbietest, für welche Kunden Du arbeitest, in welchem Gebiet Du tätig bist und wie er Dich erreicht.

Aussagen wie „professionell, gründlich und zuverlässig“ helfen dabei nur begrenzt. Sie sind austauschbar und sagen wenig darüber aus, was ein Kunde konkret von Dir erwarten kann.

Besser ist eine klare Beschreibung, zum Beispiel:

Wir übernehmen regelmäßige Büro-, Treppenhaus- und Unterhaltsreinigung für Gewerbekunden und Hausverwaltungen in der Region München. Nach Deiner Anfrage klären wir Objektgröße, Reinigungsintervall und Leistungsumfang und erstellen anschließend ein Angebot.

Auch das Anfrageformular sollte einfach bleiben. Name, Kontaktdaten, Art der gewünschten Reinigung, Objektstandort, ungefähre Größe, gewünschtes Intervall und geplanter Starttermin reichen für eine erste Einschätzung meist aus.

Hausverwaltungen als Kunden gewinnen

Hausverwaltungen sind für Reinigungsfirmen interessant, weil sie häufig mehrere Immobilien betreuen und regelmäßig Dienstleistungen vergeben. Typische Leistungen sind Treppenhaus- und Eingangsreinigung, Keller- und Müllplatzreinigung, Außenflächenpflege, Winterdienst sowie Glas- und Sonderreinigungen in Gemeinschaftsbereichen.

Aus einem ersten Objekt können weitere Aufträge entstehen, wenn die Zusammenarbeit funktioniert. Dafür zählt allerdings nicht allein das Reinigungsergebnis.

Hausverwaltungen möchten möglichst wenig zusätzlichen Abstimmungsaufwand. Wiederkehrende Rückfragen, fehlende Leistungsnachweise oder unklare Zuständigkeiten machen einen Dienstleister schnell anstrengend. Wer Termine einhält, Leistungen nachvollziehbar dokumentiert und bei Problemen erreichbar ist, löst deshalb mehr als nur ein Reinigungsproblem.

Das sollte sich auch in der Ansprache zeigen. Statt allgemein mit „zuverlässiger Reinigung“ zu werben, kannst Du konkreter formulieren:

Wir unterstützen Hausverwaltungen bei der regelmäßigen Treppenhaus- und Objektpflege. Leistungen werden nachvollziehbar dokumentiert, bei Rückfragen oder Sonderfällen gibt es einen festen Ansprechpartner.

Gewerbekunden gezielt ansprechen

Büros, Arztpraxen, Kanzleien, Fitnessstudios, Ladenflächen und kleinere Produktionsbetriebe benötigen regelmäßig Reinigungsleistungen. Trotzdem ist „Gewerbekunden“ als Zielgruppe sehr breit.

Eine klarere Positionierung macht die Ansprache einfacher. Eine Reinigungsfirma kann sich beispielsweise auf Büroreinigung für kleine und mittlere Unternehmen, Praxisreinigung, Reinigung von Fitnessstudios, Verkaufsflächen oder Kanzleien konzentrieren. Auch Bauendreinigung für Handwerksbetriebe und Bauträger kann ein eigener Schwerpunkt sein.

Je genauer Du weißt, wen Du erreichen möchtest, desto konkreter kannst Du Website, Anzeigen und Direktansprache gestalten.

Nicht jedes Unternehmen wechselt seinen Reinigungsdienst sofort. Ein professioneller Erstkontakt kann trotzdem später relevant werden, etwa wenn der bestehende Anbieter Probleme verursacht oder ein neuer Standort hinzukommt. Interessante Kontakte sollten deshalb nicht nach einem einzigen Gespräch wieder verschwinden.

Empfehlungen und Bestandskunden nutzen

Empfehlungen sind in der Gebäudereinigung besonders wertvoll. Ein potenzieller Kunde, der über einen bestehenden Auftraggeber zu Dir kommt, bringt bereits einen Vertrauensvorschuss mit.

Viele Betriebe warten allerdings darauf, dass Empfehlungen von selbst entstehen. Du kannst zufriedene Kunden auch direkt ansprechen. Nach einer längeren guten Zusammenarbeit reicht oft eine einfache Frage:

Kennst Du weitere Unternehmen oder Hausverwaltungen, für die unsere Reinigungsleistungen interessant sein könnten?

Auch um eine Google-Bewertung kannst Du gezielt bitten.

Bestandskunden bieten außerdem Potenzial für zusätzliche Leistungen. Wer bereits die Büroreinigung übernimmt, kann möglicherweise auch Glasreinigung, Grundreinigung, Teppichreinigung oder andere Sonderleistungen anbieten. Der Kunde kennt Deine Arbeit bereits, sodass ein großer Teil des Vertrauensaufbaus entfällt.

Auftragsportale: hilfreich, aber oft preissensibel

Auftragsportale können vor allem in der Startphase nützlich sein. Wenn die eigene Website noch wenig Besucher hat und kaum Empfehlungen vorhanden sind, lassen sich dort relativ schnell erste Kontakte herstellen.

Der Nachteil ist der häufig starke Preiswettbewerb. Mehrere Anbieter reagieren auf dieselbe Anfrage, und Auftraggeber vergleichen Angebote entsprechend stark über den Preis.

Deshalb sollten Portale nur ein zusätzlicher Akquisekanal sein. Entscheidend bleibt, jeden Auftrag sauber zu kalkulieren. Fahrtzeiten, Material, Zusatzaufwand und organisatorische Kosten dürfen nicht verschwinden, nur weil mehrere Wettbewerber ebenfalls ein Angebot abgeben.

Auch ein voller Kalender ist kein Erfolg, wenn die Aufträge kaum Marge bringen.

Öffentliche Ausschreibungen für Reinigungsfirmen

Öffentliche Ausschreibungen können Zugang zu größeren und langfristigen Reinigungsaufträgen bieten. Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen benötigen regelmäßig Reinigungsleistungen.

Die Teilnahme ist allerdings aufwendiger als eine gewöhnliche Angebotsanfrage. Häufig werden Referenzen, Versicherungs- oder Eignungsnachweise, Tariftreueerklärungen, Leistungsbeschreibungen und Preisblätter verlangt. Hinzu kommen feste Fristen und formale Vorgaben.

Für kleinere Reinigungsbetriebe lohnt sich der Aufwand vor allem dann, wenn die internen Abläufe bereits gut organisiert sind und genug Kapazität für die Bearbeitung vorhanden ist. Ausschreibungen sollten nicht nebenbei erledigt werden. Schon formale Fehler können problematisch sein.

Gründerin einer Reinigungsfirma organisiert Kundendaten und Aufträge am Computer, daneben stehen Reinigungsmittel und Arbeitsutensilien.

Kooperationen als zusätzliche Auftragsquelle

Neue Aufträge müssen nicht immer direkt vom Endkunden kommen. Gerade regional können Partner regelmäßig Empfehlungen oder Folgeaufträge vermitteln.

Ein Malerbetrieb wird nach einer Renovierung möglicherweise gefragt, wer die Endreinigung übernehmen kann. Ein Makler braucht saubere Objekte für Besichtigungen. Hausmeisterservices möchten bestimmte Reinigungsleistungen vielleicht nicht selbst anbieten. Auch Umzugsunternehmen, Immobilienverwaltungen, Facility-Dienstleister, Bauträger oder Ferienwohnungsverwaltungen können interessante Kontakte sein.

Solche Kooperationen funktionieren allerdings nur, wenn sich der Partner auf Dich verlassen kann. Wer Dich empfiehlt, verbindet damit auch den eigenen Ruf. Schnelle Kommunikation und eine saubere Ausführung sind deshalb besonders wichtig.

Von der Anfrage zum Auftrag

Viele Reinigungsfirmen verlieren potenzielle Kunden nicht wegen zu geringer Nachfrage, sondern bei der Bearbeitung.

Eine Anfrage kommt per E-Mail oder Telefon. Eine Information fehlt, der Rückruf wird verschoben, das Angebot erst einige Tage später erstellt. Danach wird nicht mehr nachgefasst. Inzwischen hat der Interessent einen anderen Betrieb beauftragt.

Ein klarer Ablauf verhindert, dass solche Anfragen im Tagesgeschäft verschwinden:

  1. Anfrage und Kontaktdaten erfassen
  2. Bedarf und Objekt klären
  3. Leistung kalkulieren und Angebot versenden
  4. Nachfassdatum festlegen und Rückmeldung dokumentieren
  5. gewonnenen Auftrag in die Einsatzplanung übernehmen

Jede Anfrage sollte dabei einen eindeutigen Status haben, zum Beispiel offen, in Klärung, Angebot versendet, nachgefasst, gewonnen oder verloren. So siehst Du jederzeit, wo noch etwas zu tun ist.

Anfrage und Objekt von Anfang an sauber klären

Schon beim ersten Kontakt sollten die wichtigsten Eckdaten feststehen: Wer fragt an, wo befindet sich das Objekt, welche Leistung wird gesucht, wie groß ist die Fläche und wie häufig soll gereinigt werden? Auch der gewünschte Starttermin und besondere Anforderungen gehören dazu.

Je früher diese Informationen vorliegen, desto schneller kannst Du entscheiden, ob der Auftrag zu Deinem Betrieb passt und wie genau Du kalkulieren musst.

Vor dem Angebot sollte außerdem klar sein, welche Flächen tatsächlich gereinigt werden, welche Zeitfenster gelten, wie der Zugang organisiert ist und ob Sonderleistungen oder besondere Bereiche berücksichtigt werden müssen. Auch die Frage, wer Reinigungsmittel oder Verbrauchsmaterial stellt, kann für die Kalkulation relevant sein.

Nicht jede Anfrage muss in einem Angebot enden. Wenn Entfernung, Leistungsumfang oder Termin nicht passen, kann eine frühe Absage wirtschaftlicher sein als ein Auftrag, der später dauerhaft Probleme verursacht.

Inhaberin einer Reinigungsfirma bearbeitet am Computer eine neue Kundenanfrage.

Angebote sauber kalkulieren und nachfassen

Ein gutes Angebot sollte verständlich zeigen, welche Leistungen enthalten sind, wie häufig sie ausgeführt werden und was separat berechnet wird.

Eine schnelle Schätzung „Pi mal Daumen“ kann teuer werden. Ist der Zeitbedarf zu niedrig angesetzt, kann ein vermeintlich guter Auftrag langfristig Verluste verursachen.

Mit dem Versand des Angebots ist der Prozess außerdem noch nicht abgeschlossen. Viele Interessenten vergleichen mehrere Anbieter und entscheiden erst nach einigen Tagen. Ein kurzes Nachfassen kann deshalb sinnvoll sein:

Hast Du unser Angebot erhalten? Gibt es noch Fragen zum Leistungsumfang oder zur Kalkulation?

Oder etwas konkreter:

Passt das Angebot für die Büroreinigung grundsätzlich zu Deinem Bedarf, oder sollen wir einzelne Leistungen noch einmal anpassen?

So erfährst Du, ob der Auftrag noch offen ist und woran eine Entscheidung möglicherweise hängt.

Warum der Preis bei neuen Reinigungsaufträgen nicht alles entscheiden sollte

Viele Kunden vergleichen Reinigungsfirmen zuerst über den Preis. Das ist nachvollziehbar, aber für Reinigungsbetriebe auch gefährlich: Wer jeden Auftrag über den niedrigsten Stundensatz gewinnen möchte, arbeitet schnell an der eigenen Marge vorbei.

Ob eine Reinigung wirtschaftlich ist, hängt nicht nur von der Fläche ab. Eine Anfrage für 100 Quadratmeter kann je nach Objekt völlig unterschiedlich ausfallen. Eine leere Bürofläche ist anders zu bewerten als eine stark genutzte Praxis, ein Treppenhaus mit mehreren Etagen oder eine einmalige Grundreinigung nach längerer Nutzung.

Auch der Stundensatz allein sagt wenig aus. In die Kalkulation gehören neben der Arbeitszeit auch Fahrtzeiten, Material, Lohnnebenkosten, Verwaltung, Versicherungen, Ausfallzeiten und Gewinnmarge. Ein Angebot sollte deshalb nicht nur attraktiv klingen, sondern langfristig tragfähig sein.

Gerade bei der Auftragsgewinnung ist das wichtig. Ein neuer Kunde bringt nur dann etwas, wenn der Auftrag sauber kalkuliert ist und zu Deinem Betrieb passt.

Angebote und neue Aufträge mit Profacilo organisieren

Mit jeder zusätzlichen Anfrage wächst der organisatorische Aufwand. Kundendaten, Kalkulationen, Angebote, Objektinformationen und spätere Einsätze müssen zusammengeführt werden.

In vielen Reinigungsbetrieben liegen diese Informationen an verschiedenen Stellen: Angebote in Word, Kalkulationen in Excel, Rückfragen in E-Mails oder WhatsApp und Arbeitsscheine auf Papier. Solange nur wenige Vorgänge parallel laufen, funktioniert das oft noch. Mit mehr Kunden und Objekten wird es schnell unübersichtlich.

Mit Profacilo lassen sich Angebote, Kalkulationen, Einsatzplanung und digitale Arbeitsscheine zentraler organisieren. Dazu gehören die Funktionen professionelle Angebote, Kalkulation für Gebäudereiniger, Einsatzplanung für Reinigungspersonal und digitale Arbeitsscheine.

So kannst Du nachvollziehen, welche Angebote noch offen sind, welche Leistungen kalkuliert wurden und wie ein gewonnener Auftrag in die Einsatzplanung übergeht.

Eine Software bringt Dir dabei nicht automatisch neue Kunden. Sie kann aber verhindern, dass gute Anfragen wegen fehlender Übersicht liegen bleiben oder nach der Zusage wichtige Informationen verloren gehen.

Checkliste: Mehr Aufträge für Deine Reinigungsfirma gewinnen

1. Sichtbarkeit prüfen Sind Google Unternehmensprofil, Website, Leistungen, Einzugsgebiet und Kontaktdaten aktuell?

2. Zielgruppen klar festlegen Möchtest Du vor allem Hausverwaltungen, Büros, Praxen, Bauunternehmen oder andere Gewerbekunden gewinnen?

3. Anfragen schneller bearbeiten Wie viel Zeit vergeht zwischen Erstkontakt, Bedarfsklärung und Angebot?

4. Preise vollständig kalkulieren Sind Löhne, Fahrtzeiten, Material, Verwaltung, Zuschläge und Marge berücksichtigt?

5. Offene Angebote nachfassen Gibt es feste Wiedervorlagen, damit interessante Kontakte nicht verloren gehen?

6. Bestandskunden nutzen Fragst Du nach Empfehlungen, Bewertungen und passenden Zusatzleistungen?

7. Gewonnene Aufträge sauber übergeben Erhält das Team alle relevanten Informationen zu Objekt, Leistungsumfang und Besonderheiten?

Wachsende Reinigungsfirma mit neuen Aufträgen für Büros, Wohnhäuser und Gewerbeobjekte.

Häufige Fehler bei der Auftragsgewinnung

Ein häufiger Fehler ist, hauptsächlich über den Preis zu verkaufen. Natürlich spielt der Preis bei der Entscheidung eine Rolle. Ein dauerhaft zu niedriger Preis bringt jedoch wenig, wenn der Auftrag nicht kostendeckend ausgeführt werden kann.

Auch eine sehr breite Positionierung erschwert die Akquise. „Wir reinigen alles“ sagt wenig darüber aus, warum eine Hausverwaltung oder ein Praxisbetreiber gerade Dein Unternehmen wählen sollte. Konkrete Leistungen und Zielgruppen machen die Ansprache greifbarer.

Ein weiterer Schwachpunkt ist fehlendes Nachfassen. Interessenten holen häufig mehrere Angebote ein. Wer nach dem Versand nicht mehr reagiert, überlässt die Entscheidung vollständig dem Kunden.

Und schließlich entscheidet auch der Übergang in die operative Arbeit über den Erfolg. Werden Objektinformationen, Sonderwünsche oder vereinbarte Leistungen nach der Zusage nicht sauber an das Team weitergegeben, beginnt ein neuer Auftrag direkt mit vermeidbaren Problemen.

FAQ: Aufträge für Reinigungsfirma gewinnen

Wie bekommt man Aufträge für eine Reinigungsfirma?

Neue Aufträge für eine Reinigungsfirma entstehen meist über mehrere Kanäle. Besonders wichtig sind lokale Sichtbarkeit bei Google, eine professionelle Website, Empfehlungen, direkte Kontakte zu Hausverwaltungen und Gewerbekunden sowie ein schneller und verbindlicher Angebotsprozess.

Entscheidend ist nicht nur, gefunden zu werden. Du musst Anfragen auch sauber bearbeiten: Bedarf klären, Objekt und Leistungsumfang verstehen, ein nachvollziehbares Angebot erstellen und bei offenen Angeboten nachfassen. Viele Aufträge gehen nicht verloren, weil der Preis zu hoch war, sondern weil die Rückmeldung zu spät kam oder der Prozess unprofessionell wirkte.

Welche Aufträge sind für Reinigungsfirmen besonders interessant?

Besonders wertvoll sind meist wiederkehrende Aufträge, weil sie planbarer sind als einzelne kurzfristige Anfragen. Dazu gehören Büroreinigung, Unterhaltsreinigung, Treppenhausreinigung, Praxisreinigung, regelmäßige Glasreinigung oder Objektpflege für Hausverwaltungen.

Für Reinigungsfirmen zählt dabei nicht nur der Umsatz. Ein Auftrag sollte auch organisatorisch passen, realistisch kalkuliert sein und mit den vorhandenen Kapazitäten zuverlässig ausgeführt werden können.

Wie findet eine Reinigungsfirma Gewerbekunden?

Gewerbekunden findest Du vor allem über lokale Sichtbarkeit, eine klare Website, ein gepflegtes Google Unternehmensprofil, direkte Ansprache und Empfehlungen aus bestehenden Kontakten. Auch Kooperationen mit Hausverwaltungen, Maklern, Handwerksbetrieben oder Facility-Dienstleistern können neue Anfragen bringen.

Wichtig ist, dass Deine Ansprache konkret bleibt. Ein Büro, eine Praxis oder eine Hausverwaltung möchte schnell erkennen, welche Leistungen Du übernimmst, in welchem Gebiet Du tätig bist und wie professionell Anfrage, Angebot und spätere Ausführung organisiert sind.

Sind Auftragsportale für Reinigungsfirmen sinnvoll?

Auftragsportale können in der Startphase hilfreich sein, wenn noch wenig eigene Sichtbarkeit, wenige Empfehlungen und kaum Bestandskunden vorhanden sind. Sie sollten aber nicht der einzige Akquisekanal sein.

Der Wettbewerb ist dort oft stark preisgetrieben. Deshalb solltest Du jeden Auftrag sauber kalkulieren und prüfen, ob Aufwand, Entfernung, Leistungsumfang und Marge wirklich passen. Sonst füllt sich der Kalender, ohne dass der Auftrag wirtschaftlich sinnvoll ist.

Neue Reinigungsaufträge planbar gewinnen

Wer regelmäßig neue Aufträge für seine Reinigungsfirma gewinnen möchte, braucht verlässliche Wege zu potenziellen Kunden und einen sauberen Prozess für die Bearbeitung.

Google, die eigene Website, Empfehlungen, Hausverwaltungen, Gewerbekunden und Kooperationen können neue Kontakte bringen. Ob daraus ein guter Auftrag entsteht, hängt davon ab, wie schnell Du reagierst, wie genau Du den Bedarf klärst und ob Deine Kalkulation stimmt.

Je besser Anfragen, Angebote und spätere Objektinformationen organisiert sind, desto weniger Aufträge gehen im Tagesgeschäft verloren.

Neue Aufträge vom Angebot bis zum Arbeitsschein organisieren

Mit Profacilo kannst Du Angebote, Kalkulationen, Objekte, Einsätze und digitale Arbeitsscheine zentral verwalten. So bleiben offene Vorgänge sichtbar und gewonnene Aufträge können strukturiert in die Einsatzplanung übernommen werden.

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